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Die Verwandlung

"Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt."

Die Verwandlung
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Aphorisme

Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.

Franz Kafka | Aphorisme
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Franz Kafka

Yirminci yüzyılın yalnızlığını, bireyciliğini, bencilliğin ıstıraplarını herhalde bu şekilde anlatan başka bir yazar yoktur. Farklı açılardan bakmanın, hayalle gerçeğin sınırlarında dolaşmanın, yapayalnız kalmanın, çırpınışın, arayışın sembolüdür Kafka...

Franz Kafka Türkiye
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Kafka'nın Davası

Dava’nın kahramanı tüm toplumsal ve ulusal özelliklerinden öylesine koparılmıştır ki, ne anası ne babası ne de kardeşleri vardır; doğru-dürüst bir addan bile yoksundur; yalnızca Joseph K. diye çağırılır.

Kafka'nın Davası, Oyun
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Franz Kafka Kitap

Kafadan kaleme giden yol, kafadan dile giden yoldan çok daha uzun ve çetindir, kimi şeyler yitip gider bu arada. -F.Kafka

Kafka Kitaplar
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Hayatı, Aşkları...

“Doğru yol yerden bir karış yüksekte bulunan gergin bir ip gibidir. Fakat bu ip, üstünde yürümek için değil de insanın ayağının takılıp tökezlenmesi için vardır ancak..”

Hayatı, Aşkları, Kitapları

Franz Kafka | Gespräch mit dem Betrunkenen

Yazar:
  • Franz Kafka
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    Als ich aus dem Haustor mit kleinen Schritten trat, wurde ich von dem Himmel mit Mond und Sternen und großer Wölbung und von dem Ringplatz mit Rathaus, Mariensäule und Kirche überfallen.
    Ich ging ruhig aus dem Schatten ins Mondlicht, knöpfte den Überzieher auf und wärmte mich; dann ließ ich durch Erheben der Hände das Sausen der Nacht schweigen und fing zu überlegen an:
    ›Was ist es doch, daß ihr tut, als wenn ihr wirklich wäret. Wollt ihr mich glauben machen, daß ich unwirklich bin, komisch auf dem grünen Pflaster stehend? Aber doch ist es schon lange her, daß du wirklich warst, du Himmel, und du Ringplatz bist niemals wirklich gewesen.‹

    ›Es ist ja wahr, noch immer seid ihr mir überlegen, aber doch nur dann, wenn ich euch in Ruhe lasse.‹

    Gott sei Dank, Mond, du bist nicht mehr Mond, aber vielleicht ist es nachlässig von mir, daß ich dich Mondbenannten noch immer Mond nenne. Warum bist du nicht mehr so übermütig, wenn ich dich nenne ›Vergessene Papierlaterne in merkwürdiger Farbe‹. Und warum ziehst du dich fast zurück, wenn ich dich

    ›Mariensäule‹ nenne, und ich erkenne deine drohende Haltung nicht mehr, Mariensäule, wenn ich dich nenne

    ›Mond, der gelbes Licht‹.

    ›Es scheint nun wirklich, daß es euch nicht gut tut, wenn man über euch nachdenkt; ihr nehmt ab an Mut und Gesundheit.‹

    ›Gott, wie zuträglich muß es erst sein, wenn Nachdenkender vom Betrunkenen lernt!‹

    ›Warum ist alles still geworden. Ich glaube, es ist kein Wind mehr. Und die Häuschen, die oft wie auf kleinen Rädern über den Platz rollen, sind ganz festgestampft - still - still - man sieht gar nicht den dünnen, schwarzen Strich, der sie sonst vom Boden trennt.‹

    Und ich setzte mich in Lauf. Ich lief ohne Hindernis dreimal um den großen Platz herum, und da ich keinen Betrunkenen traf, lief ich, ohne die Schnelligkeit zu unterbrechen und ohne Anstrengung zu verspüren, gegen die Karlsgasse. Mein Schatten lief oft kleiner als ich neben mir an der Wand, wie in einem Hohlweg zwischen Mauer und Straßengrund.

    Als ich bei dem Hause der Feuerwehr vorüberkam, hörte ich vom Kleinen Ring her Lärm, und als ich dort einbog, sah ich einen Betrunkenen am Gitterwerk des Brunnens stehn, die Arme waagrecht haltend und mit den Füßen, die in Holzpantoffeln staken, auf die Erde stampfend.

    Ich blieb zuerst stehn, um meine Atmung ruhig werden zu lassen, dann ging ich zu ihm, nahm meinen Zylinder vom Kopfe und stellte mich vor:

    »Guten Abend, zarter Edelmann, ich bin dreiundzwanzig Jahre alt, aber ich habe noch keinen Namen. Sie aber kommen sicher mit erstaunlichem, ja mit singbarem Namen aus dieser großen Stadt Paris. Der ganz unnatürliche Geruch des ausgleitenden Hofes von Frankreich umgibt Sie.«

    »Sicher haben Sie mit ihren gefärbten Augen jene großen Damen gesehn, die schon auf der hohen und lichten Terrasse stehn, sich in schmaler Taille ironisch umwendend, während das Ende ihrer auch auf der Treppe ausgebreiteten bemalten Schleppe noch über dem Sand des Gartens liegt. - Nicht wahr, auf langen Stangen, überall verteilt, steigen Diener in grauen, frechgeschnittenen Fräcken und weißen Hosen, die Beine um die Stange gelegt, den Oberkörper aber oft nach hinten und zur Seite gebogen, denn sie müssen an Stricken riesige graue Leinwandtücher von der Erde heben und in die Höhe spannen, weil die große Dame einen nebligen Morgen wünscht.« Da er rülpste, sagte ich fast erschrocken: »Wirklich, ist es wahr, Sie kommen, Herr, aus unserem Paris, aus dem stürmischen Paris, ach, aus diesem schwärmerischen Hagelwetter?« Als er wieder rülpste, sagte ich verlegen: »Ich weiß, es widerfährt mit eine große Ehre.«

    Und ich knöpfte mit raschen Fingern meinen Überzieher zu, dann redete ich inbrünstig und schüchtern:
    »Ich weiß, Sie halten mich einer Antwort nicht für würdig, aber ich müßte ein verweintes Leben führen, wenn ich Sie heute nicht fragte.«

    »Ich bitte Sie, so geschmückter Herr, ist das wahr, was man mir erzählt hat. Gibt es in Paris Menschen, die nur aus verzierten Kleidern bestehn, und gibt es dort Häuser, die bloß Portale haben, und ist es wahr, daß an Sommertagen der Himmel fliehend blau ist, nur verschönt durch angepreßte weiße Wölkchen, die alle die Form von Herzen haben? Und gibt es dort ein Panoptikum mit großem Zulauf, in dem bloß Bäume stehn mit den Namen der berühmtesten Helden, Verbrecher und Verliebten auf kleinen angehengten Tafeln.« »Und dann noch diese Nachricht! Diese offenbar lügnerische Nachricht!«

    »Nicht wahr, diese Straßen von Paris sind plötzlich verzweigt; sie sind unruhig, nicht wahr? Es ist nicht immer alles in Ordnung, wie könnte es auch sein! Es geschieht einmal ein Unfall, Leute sammeln sich, aus den Nebenstraßen kommend mit dem großstädtischen Schritt, der das Pflaster nur wenig berührt; alle sind zwar in Neugierde, aber auch in Furcht vor Enttäuschung; sie atmen schnell und strecken ihre kleinen Köpfe vor. Wenn sie aber einander berühren, so verbeugen sie sich tief und bitten um Verzeihung: ›Es tut mir sehr leid, - es geschah ohne Absicht - das Gedränge ist groß, verzeihen Sie, ich bitte - es war sehr ungeschickt von mir - ich gebe das zu. Mein Name ist - mein Name ist Jerome Faroche, Gewürzkrämer bin ich in der Rue du Cabotin - gestatten Sie, daß ich Sie für morgen zum Mittagessen einlade - auch meine Frau würde so große Freude haben.‹ So reden sie, während doch die Gasse betäubt ist und der Rauch der Schornsteine zwischen die Häuser fällt. So ist es doch. Und wäre es möglich, daß da einmal auf einem belebten Boulevard eines vornehmen Viertels zwei Wagen halten. Diener öffnen ernst die Türen. Acht edle sibirische Wolfshunde tänzeln hinunter und jagen bellend über die Fahrbahn in Sprüngen. Und da sagt man, daß es verkleidete junge Pariser Stutzer sind.«

    Er hatte die Augen fest geschlossen. Als ich schwieg, steckte er beide Hände in den Mund und riß am Unterkiefer. Sein Kleid war ganz beschmutzt. Man hatte ihn vielleicht aus einer Weinstube hinausgeworfen und er war darüber noch nicht im klaren.

    Es war vielleicht diese kleine, ganz ruhige Pause zwischen Tag und Nacht, wo uns der Kopf, ohne daß wir es erwarten, im Genick hängt und wo alles, ohne daß wir es merken, stillsteht, da wir es nicht betrachten, und dann verschwindet. Während wir mit gebogenem Leib allein bleiben, uns dann umschaun, aber nichts mehr sehn, auch keinen Widerstand der Luft mehr fühlen, aber innerlich uns an der Erinnerung halten, daß in gewissem Abstand von uns Häuser stehn mit Dächern und glücklicherweise eckigen Schornsteinen, durch die das Dunkel in die Häuser fließt, durch die Dachkammern in die verschiedenartigen Zimmer. Und es ist ein Glück, daß morgen ein Tag sein wird, an dem, so unglaublich es ist, man alles wird sehen können.

    Da riß der Betrunkene seine Augenbrauen hoch, so daß zwischen ihnen und den Augen ein Glanz entstand, und erklärte in Absätzen: »Das ist so nämlich - ich bin nämlich schläfrig, daher werde ich schlafen gehn. - Ich habe nämlich einen Schwager am Wenzelsplatz - dorthin geh' ich, denn dort wohne ich, denn dort habe ich mein Bett. - Ich geh' jetzt. - Ich weiß nämlich nur nicht, wie er heißt und wo er wohnt - mir scheint, das habe ich vergessen - aber das macht nichts, denn ich weiß ja nicht einmal, ob ich überhaupt einen Schwager habe. - Jetzt gehe ich nämlich. - Glauben Sie, daß ich ihn finden werde?«

    Darauf sagte ich ohne Bedenken: »Das ist sicher. Aber Sie kommen aus der Fremde, und Ihre Dienerschaft ist zufällig nicht bei Ihnen. Gestatten Sie, daß ich Sie führe.«

    Er antwortete nicht. Da reichte ich ihm meinen Arm, damit er sich einhänge.
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    Kafka'nın Bebeği

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  • Franz Kafka
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    Kitabın başındaki kısa biyografisinden Gerd Schneider’in, Kafka üstüne yoğun çaışmalar yapan bir edebiyatçı ve gazeteci olduğun öğrenince, daha büyük bir merakla okumaya başladım “Kafka’nın Bebeği”ni. Regaip Minareci’nin özenli çevirisi de bu okuma sürecinin artısı olacaktı.

    İlginç bir olay örgüsü var kitabın. Franz Kafka, 1923 yılının Ekim ayında, Berlin’deki Seglitz Parkında dolanırken, küçük bir kıza rastlar. Kız bebeğini kaybetmiştir ve Kafka, bu küçük kızı teselli edebilmek için kıza her gün –bebeğin ağzından yazılmış- bir mektup götürmeye başlar. Bütün bu sürecin tanığı da, ölümünden önce ilişkide olduğu Dora Diamant’tır. Bu olay örgüsünü ilginç kılan bir başka nokta da, Dora’nın mektuplarına ve kimi biyografların çalışmalarına bakınca, parkta karşılaşılan küçük kız hikayesinin gerçek oluşu. Bütün bu veriler, bir Kafka takipçisi olarak okuma iştahımı daha da kabartı tabii.

    Ancak daha ilk çeyrekte kitaptan kopmaya başladım. Akıcı bir dille yazılmış olmasına ve Kafka’nın büyük romanlarından öykülerine, notlarından kısa anlatılarına, çok sayıda metne gönderme yapmasına karşı gerçekleşti bu kopuş hem de. Çünkü Gerd Schnieder, hikayenin yapısındaki duygusallığı ve romantik tonu parlatırken, elinin ayarını biraz kaçırmış gibi geldi bana. Kafka’yı, öylesine klişelerle dolu bir hüzün dünyasının öznesi haline getirmiş ki… Bu tercih yer yer ilgi çekici oluyor olmasına ama doyurmuyor. Küçük kıza yazılan mektuplardaki kimi Kafkaesk numaraları ve iyi çizilmiş Dora karakterini takdir etmeyi de unutmamalı elbette.

    Sonuçta “Kafka’nın Bebeği” beklentimin altında bir okuma zevki verdi. Ama altı çizilmiş bir cümleyi de paylaşmak isterim. Yere düşen bir çocuk, ortamdakileri kahkaya boğmuşken Franz, alçak ama kararlı bir sesle “Ne kadar da ustalıkla düşüp ve ne kadar da ustalıkla ayağa kalktın sen öyle!” der. Sessizleşir herkes.

    Hayat da böyle işte; ustalıkla düşüp, sonrasında ustalıkla ayağa kalkabilmek. Ayakta durmak kadar, düşmeyi de bilmek.
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    Franz Kafka | Aforizmalar

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  • Franz Kafka
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    Günah, Istırap, Umut ve Doğru Yol Üzerine

    "Bu özdeyişler, Kafka'nın kendisi tarafından temiz bir el yazısı ve mürekkeple ayrı ayrı küçük kâğıtlara yazılmış, numaralar da yine Kafka tarafından konmuştur."

    1 Doğru yol bir ip üzerinden geçer; yükseğe değil de, hemen yer üzerine gerilmiştir ip. Sanki üzerinde yürünmek değil, insanı tökezletmek içindir,

    2 İnsanların tüm kusurları sabırsızlık, uğraşılarında yönteme vaktinden önce sırt çeviriş, sözde bir sorunu sözde bir çit içine almak isteyiştir.
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    Franz Kafka | The Metamorphosis (Edwin and Willa Muir)

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  • Franz Kafka
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    THE METAMORPHOSIS
    FRANZ KAFKA 
    THE COMPLETE STORY

    Edwin and Willa Muir

    As Gregor Samsa awoke one morning from uneasy dreams he found himself transformed in his bed into a gigantic insect. He was lying on his hard, as it were armor-plated, back and when he lifted his head a little he could see his domelike brown belly divided into stiff arched segments on top of which the bed quilt could hardly stay in place and was about to slide off completely. His numerous legs, which were pitifully thin compared to the rest of his bulk, waved helplessly before his eyes.

    What has happened to me? he thought. It was no dream. His room, a regular human bedroom, only rather too small, lay quiet within its four familiar walls. Above the table on which a collection of cloth samples was unpacked and spread out—Samsa was a traveling salesman—hung the picture which he had recently cut out of an illustrated magazine and put into a pretty gilt frame. It showed a lady, with a fur hat on and a fur stole, sitting upright and holding out to the spectator a huge fur muff into which the whole of her forearm had vanished!
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    Franz Kafka | The Metamorphosis (David Wyllie)

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    The Metamorphosis
    Franz Kafka

    Translated by David Wyllie

    I

    One morning, when Gregor Samsa woke from troubled dreams, he found himself transformed in his bed into a horrible vermin. He lay on his armour-like back, and if he lifted his head a little he could see his brown belly, slightly domed and divided by arches into stiff sections. The bedding was hardly able to cover it and seemed ready to slide off any moment. His many legs, pitifully thin compared with the size of the rest of him, waved about helplessly as he looked.

    "What's happened to me?" he thought. It wasn't a dream. His room, a proper human room although a little too small, lay peacefully between its four familiar walls. A collection of textile samples lay spread out on the table - Samsa was a travelling salesman - and above it there hung a picture that he had recently cut out of an illustrated magazine and housed in a nice, gilded frame. It showed a lady fitted out with a fur hat and fur boa who sat upright, raising a heavy fur muff that covered the whole of her lower arm towards the viewer.
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    Franz Kafka | The Metamorphosis

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    The Metamorphosis
    Franz Kafka

    One morning, as Gregor Samsa was waking up from anxious dreams, he discovered that in his bed he had been changed into a monstrous verminous bug. He lay on his armour-hard back and saw, as he lifted his head up a little, his brown, arched abdomen divided up into rigid bow-like sections. From this height the blanket, just about ready to slide off completely, could hardly stay in place. His numerous legs, pitifully thin in comparison to the rest of his circumference, flickered helplessly before his eyes.

    “What’s happened to me,” he thought. It was no dream. His room, a proper room for a human being, only somewhat too small, lay quietly between the four well-known walls. Above the table, on which an unpacked collection of sample cloth goods was spread out—Samsa was a travelling salesman—hung the picture which he had cut out of an illustrated magazine a little while ago and set in a pretty gilt frame. It was a picture of a woman with a fur hat and a fur boa. She sat erect there, lifting up in the direction of the viewer a solid fur muff into which her entire forearm had disappeared.

    Gregor’s glance then turned to the window. The dreary weather—the rain drops were falling audibly down on the metal window ledge—made him quite melancholy. “Why don’t I keep sleeping for a little while longer and forget all this foolishness,” he thought. But this was entirely impractical, for he was used to sleeping on his right side, but in his present state he could not get himself into this position. No matter how hard he threw himself onto his right side, he always rolled onto his back again. He must have tried it a hundred times, closing his eyes so that he would not have to see the wriggling legs, and gave up only when he began to feel a light, dull pain in his side which he had never felt before.
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    Franz Kafka | Aphorisme

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    Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg

    Die folgenden Aphorismen wurden von Kafka in Reinschrift – ohne Titel - auf separate Zettel geschrieben und wie folgend nummeriert.[Die mit einem * bezeichneten Stücke sind von Kafka durchgestrichen, aber nicht aus dem Zettelkonvolut entfernt].

    1
    Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden.

    2
    Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.
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    Franz Kafka | Großer Lärm

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    Ich sitze in meinem Zimmer im Hauptquartier des Lärms der ganzen Wohnung. Alle Türen höre ich schlagen, durch ihren Lärm bleiben mir nur die Schritte der zwischen ihnen Laufenden erspart, noch das Zuklappen der Herdtüre in der Küche höre ich. Der Vater durchbricht die Türen meines Zimmers und zieht im nachschleppenden Schlafrock durch, aus dem Ofen im Nebenzimmer wird die Asche gekratzt, Valli fragt, durch das Vorzimmer Wort für Wort rufend, ob des VVaters Hut schon geputzt ist, ein Zischen, das mir befreundet sein will, erhebt noch das Geschrei einer antwortenden Stimme. Die Wohnungstüre wird aufgeklinkt und lärmt, wie aus katarralischem Hals, öffnet sich dann weiterhin mit dem Singen einer Frauenstimme und schließt sich endlich mit einem dumpfen, männlichen Ruck, der sich am rücksichtslosesten anhört. Der Vater ist weg, jetzt beginnt der zartere, zerstreutere, hoffnungslosere Lärm, von den Stimmen der zwei Kanarienvögel angeführt. Schon früher dachte ich daran, bei den Kanarienvögeln fällt es mir von neuem ein, ob ich nicht die Türe bis zu einer kleinen Spalte öffnen, schlangengleich ins Nebenzimmer kriechen und so auf dem Boden meine Schwestern und ihr Fräulein um Ruhe bitten sollte.
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    Franz Kafka | Der Kübelreiter

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    Verbraucht alle Kohle; leer der Kübel; sinnlos die Schaufel; Kälte atmend der Ofen; das Zimmer vollgeblasen von Frost; vor dem Fenster Bäume starr im Reif; der Himmel, ein silberner Schild gegen den, der von ihm Hilfe will. Ich muß Kohle haben; ich darf doch nicht erfrieren; hinter mir der erbarmungslose Ofen, vor mir der Himmel ebenso, infolgedessen muß ich scharf zwischendurch reiten und in der Mitte beim Kohlenhändler Hilfe suchen. Gegen meine gewöhnlichen Bitten aber ist er schon abgestumpft; ich muß ihm ganz genau nachweisen, daß ich kein einziges Kohlenstäubchen mehr habe und daß er daher für mich geradezu die Sonne am Firmament bedeutet. Ich muß kommen wie der Bettler, der röchelnd vor Hunger an der Türschwelle verenden will und dem deshalb die Herrschaftsköchin den Bodensatz des letzten Kaffees einzuflößen sich entscheidet; ebenso muß mir der Händler, wütend, aber unter dem Strahl des Gebotes »Du sollst nicht töten!« eine Schaufel voll in den Kübel schleudern.

    Meine Auffahrt schon muß es entscheiden; ich reite deshalb auf dem Kübel hin. Als Kübelreiter, die Hand oben am Griff, dem einfachsten Zaumzeug, drehe ich mich beschwerlich die Treppe hinab; unten aber steigt mein Kübel auf, prächtig, prächtig; Kamele, niedrig am Boden hingelagert, steigen, sich schüttelnd unter dem Stock des Führers, nicht schöner auf. Durch die festgefrorene Gasse geht es in ebenmäßigem Trab; oft werde ich bis zur Höhe der ersten Stockwerke gehoben; niemals sinke ich bis zur Haustüre hinab. Und außergewöhnlich hoch schwebe ich vor dem Kellergewölbe des Händlers, in dem er tief unten an seinem Tischchen kauert und schreibt; um die übergroße Hitze abzulassen, hat er die Tür geöffnet.
    »Kohlenhändler!« rufe ich mit vor Kälte hohlgebrannter Stimme, in Rauchwolken des Atems gehüllt, »bitte, Kohlenhändler, gib mir ein wenig Kohle. Mein Kübel ist schon so leer, daß ich auf ihm reiten kann. Sei so gut. Sobald ich kann, bezahle ich's.«

    Der Händler legt die Hand ans Ohr. »Hör ich recht?« fragte er über die Schulter weg seine Frau, die auf der Ofenbank strickt, »hör ich recht? Eine Kundschaft.«

    »Ich höre gar nichts«, sagt die Frau, ruhig aus - und einatmend über den Stricknadeln, wohlig im Rücken gewärmt.

    »O ja«, rufe ich, »ich bin es; eine alte Kundschaft; treu ergeben; nur augenblicklich mittellos.«

    »Frau«, sagt der Händler, »es ist, es ist jemand; so sehr kann ich mich doch nicht täuschen; eine alte, eine sehr alte Kundschaft muß es sein, die mir so zum Herzen zu sprechen weiß.«

    »Was hast du, Mann?« sagte die Frau und drückt, einen Augenblick ausruhend, die Handarbeit an die Brust, »niemand ist es, die Gasse ist leer, alle unsere Kundschaft ist versorgt; wir können für Tage das Geschäft sperren und ausruhn.«

    »Aber ich sitze doch hier auf dem Kübel«, rufe ich und gefühllose Tränen der Kälte verschleiern mir die Augen. »Bitte seht doch herauf; Ihr werdet mich gleich entdecken; um eine Schaufel voll bitte ich; und gebt Ihr zwei, macht Ihr mich überglücklich. Es ist doch schon alle übrige Kundschaft versorgt. Ach, hörte ich es doch schon in dem Kübel klappern!«

    »Ich komme«, sagt der Händler und kurzbeinig will er die Kellertreppe emporsteigen, aber die Frau ist schon bei ihm, hält ihn beim Arm fest und sagt: »Du bleibst. Läßt du von deinem Eigensinn nicht ab, so gehe ich hinauf. Erinnere dich an deinen schweren Husten heute nacht. Aber für ein Geschäft und sei es auch nur ein eingebildetes, vergißt du Frau und Kind und opferst deine Lungen. Ich gehe.« »Dann nenn ihm aber alle Sorten, die wir auf Lager haben; die Preise rufe ich dir nach.« »Gut«, sagte die Frau und steigt zur Gasse auf. Natürlich sieht sie mich gleich. »Frau Kohlenhändlerin«, rufe ich, »ergebenen Gruß; nur eine Schaufel Kohle; gleich hier in den Kübel; ich führe sie selbst nach Hause; eine Schaufel von der schlechtesten. Ich bezahle sie natürlich voll, aber nicht gleich, nicht gleich.« Was für ein Glockenklang sind die zwei Worte ›nicht gleich‹ und wie sinnverwirrend mischen sie sich mit dem Abendläuten, das eben vom nahen Kirchturm zu hören ist!
    »Was will er also haben?« ruft der Händler. »Nichts«, ruft die Frau zurück, »es ist ja nichts; ich sehe nichts, ich höre nichts; nur sechs Uhr läutet es und wir schließen. Ungeheuer ist die Kälte; morgen werden wir wahrscheinlich noch viel Arbeit haben.«

    Sie sieht nichts und hört nichts; aber dennoch löst sie das Schürzenband und versucht mich mit der Schürze fortzuwehen. Leider gelingt es. Alle Vorzüge eines guten Reittieres hat mein Kübel; Widerstandskraft hat er nicht; zu leicht ist er; eine Frauenschürze jagt ihm die Beine vom Boden.

    »Du Böse«, rufe ich noch zurück, während sie, zum Geschäft sich wendend, halb verächtlich, halb befriedigt mit der Hand in die Luft schlägt »du Böse! Um eine Schaufel von der schlechtesten habe ich gebeten und du hast sie mir nicht gegeben.« Und damit steige ich in die Regionen der Eisgebirge und verliere mich auf Nimmerwiedersehen.
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    Franz Kafka | Die Verwandlung

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    Franz Kafka
    -
    Die Verwandlung

    (1915)

    I.

    Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

    »Was ist mit mir geschehen?« dachte er. Es war kein Traum. Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war - Samsa war Reisender -, hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte eine Dame dar, die, mit einem Pelzhut und einer Pelzboa versehen, aufrecht dasaß und einen schweren Pelzmuff, in dem ihr ganzer Unterarm verschwunden war, dem Beschauer entgegenhob.
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    Die Frauen | Dora Diamant

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    Dora Diamant (jiddisch: Dymant) wurde am 4. März 1898 in Pabianice nahe Lódz (Polen) geboren. Ihr Vater war Hersch Aron Dymant (geb. 1874), ein gelehrter Anhänger des Chassidismus; ihre Mutter Friedel (geb. 1873) starb bereits, als Dora etwa acht Jahre alt war.

    Nach dem Tod der Mutter übersiedelte die Familie ins schlesische Bedzin nahe der Grenze zu Deutschland, wo Hersch Aron mit einem Textilunternehmen zu Wohlstand gelangte. Dora besuchte eine polnische Schule und schloss sich nach Beginn des Weltkriegs einer zionistischen Vereinigung an, die sich vor allem der Vermittlung und Belebung der hebräischen Sprache widmete. Hier nahm sie auch an Theateraufführungen teil, gegen den Widerstand des orthodoxen Vaters. Nach kurzer Ausbildung als Kindergärtnerin in Krakau trennte sich Dora von ihrer Familie und übersiedelte 1919 nach Breslau, ein Jahr später nach Berlin.

    Dora Diamant lernte Kafka im Juli 1923 im Ostseebad Müritz kennen, wo sie als Betreuerin der Ferienkolonie des Berliner Jüdischen Volksheims arbeitete. Von Ende September 1923 bis März 1924 lebte sie mit ihm unter finanziell schwierigen Bedingungen in drei verschiedenen Wohnungen in Berlin. Im April begleitete sie Kafka, der inzwischen unter Kehlkopftuberkulose litt, zunächst nach Prag, dann nach Wien. Auch während seiner letzten Wochen in einem Sanatorium in Kierling betreute sie ihn, gemeinsam mit Robert Klopstock.

    Nach Kafkas Tod lebte Dora Diamant zunächst wieder in Berlin. Ab Ende 1926 nahm sie Unterricht am Schauspielhaus Düsseldorf, von 1927 bis 1930 trat sie in verschiedenen Produktionen auf, unter anderem in Düsseldorf, Neuss und Gladbach. 1930 kehrte sie abermals nach Berlin zurück, trat in die KPD ein und schloss sich einer Agitprop-Gruppe an. 1932 heiratete sie den Ökonomen und KPD-Funktionär Lutz Lask (1903–1973), im März 1934 wurde ihre Tochter Marianne geboren.

    Nach einigen Monaten Gestapo-Haft floh Lask in die UdSSR, Dora folgte ihm 1936. Nachdem ihr Ehemann in Moskau wiederum verhaftet und nach Sibirien deportiert worden war, gelang es Dora 1938, ins westliche Ausland zu entkommen. 1940 erreichte sie England und wurde zunächst auf der Isle of Man interniert. Sie lebte in London von 1942 bis zu ihrem Tod am 15. August 1952. Ihr Ehemann, zu dem jede Verbindung abgerissen war, wurde erst ein Jahr später aus russischer Haft entlassen.

    Franz Kafka | Die Frauen
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    Die Frauen | Milena Jesenská

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    Milena Jesenská wurde am 10. August 1896 in Prag geboren. Ihr Vater, Dr. Jan Jesenský (geb. 1870), war Professor für Zahnmedizin an der Karlsuniversität, ihre Mutter Milena Jesenská, geb. Hejzlarovà, starb bereits 1913.

    Von 1907 bis 1915 besuchte Milena das tschechische Mädchengymnasium ›Minerva‹, danach studierte sie vier Semester Medizin. Sie führte ein sehr selbständiges Bohème-Leben und war in der Prager Kaffeehausszene eine bekannte Erscheinung.

    Etwa 1916 lernte sie den Prager Literaten Ernst Polak kennen; ihr Vater versuchte diese Beziehung mit allen Mitteln zu unterbinden, ließ sie 1917 sogar in eine psychiatrische Anstalt einweisen. Dennoch heiratete sie Polak 1918 und übersiedelte mit ihm nach Wien. Die Ehe war jedoch unglücklich und von ständiger Geldnot überschattet.

    Ende 1919 begann Milena Jesenskà, Artikel und Feuilletons für tschechische Zeitungen zu schreiben, was ihr sehr bald einen Ruf als exzellente Journalistin einbrachte. Die kurze, aber intensive Beziehung zu Kafka, die 1920 durch Briefe angebahnt wurde, erwies sich als nicht tragfähig; Milena war noch nicht bereit, sich von Polak zu trennen, Kafka wiederum schreckte vor Milenas leidenschaftlichem, fordernden Charakter zurück. In der Folge übersetzte sie einige seiner Erzählungen ins Tschechische.

    1926 kehrte Milena nach Prag zurück, wo sie ihren zweiten Mann kennenlernte, den Architekten Jaromír Krejcar. Ihr gemeinsames Kind, die Tochter Honza, wurde 1928 geboren. In den folgenden Jahren litt Milena als Folge einer verfehlten Medikation unter Morphiumsucht. Bis 1936 war sie eng mit der kommunistischen Partei verbunden, für die sie auch publizistisch tätig wurde; danach wurde sie Redakteurin der Zeitschrift Přítomnost, in der sie zahlreiche politische Reportagen publizierte. Nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch das Nazi-Regime betätigte sich Milena als Fluchthelferin; im November 1939 wurde sie von der Gestapo festgenommen. 1940 wurde sie in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Dort starb sie am 17. Mai 1944 an den Folgen einer Nierenoperation. Sie wurde 48 Jahre alt.

    Nachdem man Milena Jesenská jahrzehntelang nur noch als Empfängerin der Briefe an Milena kannte, ist ihr Leben und ihre bedeutende journalistische Arbeit inzwischen gut dokumentiert. In deutscher Sprache sind erschienen:

    Jana Cerná, Milena Jesenská. Eine Biographie, Frankfurt am Main 1985 (Verlag Neue Kritik).
    Milena Jesenská, »Alles ist Leben«. Feuilletons und Reportagen 1919-1939, hrsg. von Dorothea Rein, Frankfurt am Main 1984 (Verlag Neue Kritik).
    Milena Jesenská, »Ich hätte zu antworten tage- und nächtelang«. Die Briefe von Milena, hrsg. von Alena Wagnerová, Mannheim 1996 (Bollmann).
    Marie Jirásková, Kurzer Bericht über drei Entscheidungen. Die Gestapo-Akte Milena Jesenská, Frankfurt am Main 1996 (Verlag Neue Kritik).
    Alena Wagnerová, Milena Jesenská. »Alle meine Artikel sind Liebesbriefe«. Biographie, Mannheim 1994 (Bollmann).

    Franz Kafka | Die Frauen
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    # Franz Kafka

    Çalar saatin alarmının geceyi bıçak gibi ortadan ikiye böldüğü anlar vardır. Biraz daha uyku için bir servet bahşedilebilir. Her şey o saatin çaldığı ana kilitlidir. Birbirinin peşi sıra dizilmiş bütün mecburiyetler, o anın ıskalanmamasına bağlıdır...

    Hepimiz "Gregor Samsa'yız" Yok, yok, birçoğumuz!..
    “Karl’ın memleketinde böyle bir yerden bütün manzara ayaklar altında olabilecekken, buradan görüne görüne adeta tepelere budanmış iki sıra halindeki binaların arasından dümdüz, bu nedenle de kaçarcasına, yoğun sisler içinde bir katedralin müthiş siluetinin yükseldiği uzaklara doğru uzanan bir yol görülebiliyordu.

    Sabah olduğu kadar akşam ve de gece görünen düşlerde yoğun bir trafik akıyordu bu yoldan; yukarıdan bakıldığında, sanki sil baştan, çarpılmış insan yüzleriyle her türden araba çatısından bir karışım oluşuyor ve bundan da, gürültü, toz ve kokularından, kat kat çoğalan vahşi, yeni bir karışım yükseliyor, bunların tümüne de, nesne kalabalıklarından durmadan saçılan, alıp taşınan ve yeniden yeniden getirilen güçlü bir ışık egemen olup nüfuz ediyordu; bu, büyülenmiş gözlere öyle bedensel bir şeymiş gibi görünüyordu ki, sanki sokağın üstünde her şeyi kaplayan bir camın her seferinde yeniden, olanca gücüyle parçalanacağı izlenimini veriyordu.”

    Franz Kafka, Amerika
    Bu dünyanın baştan çıkarma aracı ile bu dünyanın sadece bir geçiş olduğuna ilişkin güvence, bir ve aynı şeydir. Böyle olması da gerekir, çünkü dünya ancak bir yoldan yaratabilir bizi ve bu da gerçeğe uygun düşer. Ama işin berbat yanı, ayartı başarıya ulaşınca biz güvenceyi unuturuz, ve böylece İyi bizi kandırıp Kötü’nün kucağına atar, kadının bakışıyla bizi yatağına çağırması gibi.
    Bir gün her zaman yaşadığınız günlerden birine uyanmama ihtimalinizi düşündünüz mü hiç? Üstünüzde var olan bir yığın sorumluluktan veya sizden umulan beklentilere karşılık vermeme ihtimalinizi hiç hesapladınız mı? İçinde bulunduğunuz yaşam alanınızda kendinizi yok sayabilecek insanlara rastladınız mı? Ya da herhangi bir kusurunuz yüzünden sizden utanıldığı hissine kapıldınız mı? En yakınlarınızın, sırf onların istediği gibi bir hayatı yaşamıyorsunuz diye size olan tepkilerine tanık oldunuz mu?
    Koskoca okyanusların dibindeki bir avuç toprak o baskıya nasıl dayanıyorsa sen de öyle dayanmalısın... Bugüne kadar insanlara tahammül edebileceğimi, yeryüzü ile başa çıkabileceğimi düşünmezdim hiç. Ama sen şunu öğrettin bana dayanılmaz olan aslında yaşam değilmiş..

    Çeviride Kafka

    "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt."

    "Když se Řehoř Samsa jednou ráno probudil z nepokojných snů, shledal, že se v posteli proměnil v jakýsi odporný hmyz."

    "When Gregor Samsa awoke one morning from troubled dreams, he found himself changed into a monstrous cockroach in his bed."

    "One morning, as Gregor Samsa was waking up from anxious dreams, he discovered that in bed he had been changed into a monstrous verminous bug."

    "Gregor Samsa bir sabah bunaltıcı düşlerden uyandığında, kendini yatağında dev bir böceğe dönüşmüş olarak buldu.''

    Kafka - Metamorphosis - ‎Die Verwandlung- Değişim
     

    Franz Kafka Blog

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    Franz Kafka © 2011 · Gökhan Demir
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